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Fehltage reduzieren durch Sinn und Ziele

Fehltage reduzieren durch Sinn und Ziele

Fehltage von Mitarbeitern sind nur schwierig zu kalkulieren und noch schwieriger zu analysieren. Fehlt ein Mitarbeiter auf Grund von Krankheit, bleibt unklar, welcher Art diese Krankheit ist. Das ist auch gut so. Trotzdem ist es im Interesse vom Unternehmen und auch vom Mitarbeiter selbst, die Zahl der Krankheitstage niedrig zu halten. Wie gehen wir also vor, wenn die Analyse kaum möglich ist?

Annahmen treffen

Als ersten Schritt treffen wir begründete Annahmen. Diese können auch Beobachtungen, Gesprächen oder Feedbacks bestehen. Haben wir z.B. mit dem Teamklima-Inventar herausgefunden, dass das Team über keine geteilte Vision verfügt, können wir das als Anhaltspunkt nehmen. Treten im gleichen Team dazu gehäuft Krankheitstage auf, so ist das ein erster Indikator dafür, dass die erlebte Sinnhaftigkeit der Arbeit niedrig ist.

Fehlende Ziele, fehlender Sinn und mangelnde Motivation sind drei wichtige Ursachen, die Einfluss auf Stress, Burnout, Boreout und andere psychische Beanspruchungen haben. Direkt und indirekt können sie Krankheiten mitverursachen und Fehltage erhöhen. Umgekehrt wirk eine hohe Sinnhaftigkeit in der Arbeit und eine starke Bindung an Ziele direkt auf Arbeitszufriedenheit. Diese beeinflusst ihrerseits die Arbeitsleistung, welche schließlich motiviert.

Annahmen prüfen

Basierend auf diesem Modell ist es unser Anliegen, einen gangbaren Weg zu finden, die Fehltage zu reduzieren. Dazu erheben wir zunächst die Zielgebundenheit der Arbeit und die erlebte Sinnhaftigkeit. Weisen diese niedrige Werte auf, kann dies ein Grund für psychische Beanspruchung und letztendlich auch für erhöhte Fehltage sein. Entdecken wir bei dieser Prüfung keine auffälligen Ausprägungen, können wir im nächsten Schritt die Arbeitszufriedenheit überprüfen, z.B. mit dem Arbeitsbeschreibungs-Bogen

Fehltage reduzieren

Konnten wir z.B. eine geringe erlebte Zielgebundenheit feststellen, verfügen wir über mehrere Methoden, daran zu arbeiten. Dabei ist die Einführung von OKRs ein Eckpfeiler unserer Methodik. Darüber hinaus können wir ein tiefergehende Analyse der konkreten Arbeitssituation vornehmen. Auf der anderen Seite lässt sich der Sinn bei der Arbeit zwar mit übergeordneten Zielen steigern, jedoch auch über eine Veränderung von Aufgabenmerkmalen, wie der Komplexität der täglich durchgeführten Aufgaben oder der Autonomie. So werden selbstgesteuerte, anspruchsvolle Aufgaben als belohnender und sinnvoller wahrgenommen als einfache Routinetätigkeiten.

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