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Was ist ein gutes Objective?

Was ist ein gutes Objective?

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, was denn ein gutes Objective sei. Insbesondere Teams, welche OKRs gerade einführen, sind mit vielen Fragen konfrontiert. Was sind Objectives überhaupt? Wozu brauche ich sie? Wie sehen gute oder weniger gute Objektives aus? Und was bedeutet das für das Team? Diesen Fragen werden wir heute nachgehen.

Was ist ein Objective?

Objectives sind die Ziele, die die Richtung vorgeben. Sie bestimmen, worauf das Team seinen Fokus legen will. Es soll etwas sein, dass für das Team Bedeutung hat und es dazu inspiriert, tatkräftig an dem Objective mitzuarbeiten. Objectives bleiben dabei stets qualitativ und sollen nicht messbar sein.

Das klingt gut, hilft aber konkret für die Erstellung von Objectives nicht viel weiter. Stellen wir uns vor, das Team weiß bereits, was ihm wichtig ist und verfügt über eine gemeinsam aufgestellte und geteilte Vision. Von dieser Vision kann das Team für das nächste Quartal Objectives ableiten. Damit ist gemeint, dass es Objectives aufstellt, die das Team innerhalb der nächsten drei Monate näher an die Verwirklichung ihrer Vision bringt. Ohne die Vision in kleinere, handhabbare Abschnitte zu zerlegen, stehen die Chancen gut, dass die Vision niemals Realität wird. OKRs helfen dabei, die Vision zu verwirklichen.

Was ist ein gutes Objective?

Ein gutes Objectiv gibt dem Team Orientierung. Es zeigt den Weg für das nächste Quartal auf. Gleichzeitig ist gutes Objectives inspirierend und treibt das Team an, die Arbeitsleistung darauf zu fokussieren. Damit das funktioniert, muss das Objective zur Kultur des Teams passen. So kann für ein Entwickler-Team „Rock the code“ ein erstklassiges Objective sein, während ein anderes Team sich mit einer solchen Formulierung überhaupt nicht identifizieren könnte. Generell sollen Objevtives Aussagekraft besitzen und Klarheit verschaffen. Einige gute Beispiele finden sich auch hier.

Was ist ein schlechtes Objective?

Ein schlechtes Objective wiederum enthält keine klare Aussage. So sind Objectives mit nur einem Wort oft ungünstig, da sie nicht verdeutlich, worum es genau geht. Objectives wie „Entwicklung“, „Support“ oder „Team“ mögen eine passende Überschrift für einige Key Results sein, sie stellen jedoch nichts da, was einen Fokus oder gar Inspiration vermittelt. Auch sind Objectives, bei denen sich nur ein kleiner Teil des Teams wiederfindet, nicht gut geeignet, um das Team voranzubringen. Damit wird eine geistige Teilung des Teams gefördert. Darüber hinaus besteht die Gefahr bei Objectives, die nicht zur Vision passen, dass entweder das Objective nicht stark genug fokussiert wird oder die Vision mit der Zeit in Frage gestellt wird.

Gute Objectives im Team

Es wird deutlich, dass die Formulierung der Objectives ein sehr wichtiger Punkt der OKRs ist. Gemeinsam gut formulierte Objectives sind ein ausgezeichneter Weg, das Commitment des ganzen Teams für die Arbeit an den OKRs sicherzustellen. Ohne dieses werden die OKRs und deren Pflege ein unliebsame Aufgabe sein. Identifizieren sich die Team-Mitglieder dagegen mit der Vision und den Objectives, kann die gemeinsame Teamarbeit auf eine neue Stufe gehoben werden.

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